Abfallentsorgung Bamberg

Zuverlässige Abfallentsorgung für Stadt und Landkreis Bamberg – effizient, umweltschonend und eng verbunden mit moderner Energiegewinnung aus Restabfällen.

Sichere und nachhaltige Entsorgung

Als Müllheizkraftwerk Bamberg sind wir zuverlässiger und kompetenter Partner für die Restmüllentsorgung von rund 539.000 Menschen – in Stadt und Landkreis Bamberg sowie im Landkreis Forchheim, der Stadt Erlangen, dem Landkreis Erlangen-Höchstadt und dem Landkreis Wunsiedel. Darüber hinaus sehen wir es als unsere Aufgabe, die im nicht verwertbaren Abfall enthaltene Energie bestmöglich zu nutzen und so einen echten Mehrwert für die Region zu schaffen.

So verheizen wir den Müll nicht einfach, sondern erzeugen daraus Fernwärme und Strom.

Die thermische Abfallbehandlung bietet uns eine sichere, saubere und umweltschonende Art der Müllentsorgung und -verwertung – und macht Bamberg unabhängiger von fossilen Energiequellen.

Abfallanlieferung

Sichere Annahme und Kontrolle von Restabfällen aus Stadt und Landkreis.  Jede Anlieferung wird registriert, geprüft und dem Verwertungsprozess zugeführt.

Abfallverwertung

Aus Restabfällen gewinnen wir wertvolle Energie in Form von Strom und Fernwärme.  So werden Ressourcen effizient genutzt und Emissionen reduziert.

Recycling

Wertvolle Rohstoffe werden nach der Verwertung zurückgewonnen und dem Stoffkreislauf wieder zugeführt. Das schont Ressourcen und unterstützt den Umweltschutz.

Abfallanlieferung

Kontrollierte Sicherheit im Brennstoff-Bunker.

Kommunale, gewerbliche und private Fahrzeuge liefern Restabfälle an. Diese werden registriert und gewogen.

Jede Anlieferung wird sorgfältig auf ihre Zusammensetzung kontrolliert, Müll, der sich nicht zum Verbrennen eignet, wird aussortiert. Private wie auch gewerbliche Anlieferer zahlen nach dem Gewicht ihres Abfalls. Der Müll wird in den Abfallbunker abgekippt, dort vermischt und per Kran der Verbrennung zugeführt. Eine Wärmebildkamera sowie das geschulte Auge des Kranführers erkennen mögliche Brandherde im Bunker sofort, sodass umgehend Brandschutzmaßnahmen ergriffen werden können.

Die Luft im Bunker wird abgesaugt und den drei Verbrennungsöfen zur Befeuerung zugeführt. Indem wir Luftzufuhr und Abfallmenge äußerst präzise dosieren, sichern wir einen vollständigen Ausbrand. Eine automatische Feuerleistungsregelung gewährleistet dabei einen niedrigen Kohlenmonoxidgehalt während der Verbrennung. Fast alles, was brennt und sich nicht für das Abfallrecycling eignet, entsorgen wir auf diese Weise verantwortungsbewusst und sicher – und machen durch die Verbrennung die im Restabfall enthaltene Energie nutzbar.

Abfallverwertung

Die thermische Abfallbehandlung zerstört Schadstoffe im Restmüll, reduziert das Abfallvolumen um bis zu 90 % und macht die im Müll enthaltene Energie nutzbar.

Fossile Brennstoffe wie Öl, Kohle oder Gas, die normalerweise zur Erzeugung von Strom und Wärme nötig wären, werden hier durch Restabfall ersetzt. Das heißt: Strom und Wärme sind das Ergebnis einer ohnehin notwendigen Entsorgung von Produkten, die ihren Lebenszyklus bereits durchlaufen haben und nicht mehr anderweitig genutzt werden können. Durch unsere leistungsfähige Rauchgasreinigungsanlage ist selbst die Verbrennung von Sonderabfällen gewährleistet, deren Entsorgung sonst problematisch wäre. Aus den Verbrennungsresten sortieren externe Partner zudem wertvolle Metalle aus, die anschließend wiederverwertet werden. So trägt das MHKW Bamberg zusätzlich zum Ressourcenschutz bei. Mit dem R1-Verwerterstatus nach der EU-Abfallrahmenrichtlinie erfüllen wir die hohen Anforderungen, die an die Energieeffizienz von Abfallverbrennungsanlagen gestellt und regelmäßig überprüft werden.

Anteile der Anlieferer und Fraktionen für 2023 in %:

Recycling

Gründlicher Resteverwerter. Nach der Verbrennung bleiben von einer Tonne Abfall ca. 250 kg Rückstände in Form einer schadstoffarmen Schlacke mit mineralischen Anteilen wie Sand, Glas, Keramik, Metalle etc. übrig. Nach Selektion der enthaltenen Metallteile durch externe Partner wird auch die Schlacke noch so aufbereitet, dass sie als Füll- und Abdichtmaterial im Bergbau oder als Material für den Straßen- und Deponiebau verwendet werden kann.

Rückstände aus der Rauchgasreinigung wie Staub und Gipsschlämme verfestigen wir nach unserem sog. „Bamberger Modell“. So verbleibt aus der eingebrachten Abfallmenge eine volumenreduzierte, staubfreie Reststofffraktion von ca. 3 % zur sicheren Verbringung als Versatzmaterial unter Tage.

Die aussortierten Metalle sind als Sekundärrohstoff sehr begehrt, da Farben und Lacke bereits entfernt wurden. Wir gewinnen pro 1.000 kg Müll ca. 19 kg Eisen plus Kupfer, Aluminium etc., die durch externe Partner wiederverwertet werden. Da diese Form der Rohstoffförderung vergleichsweise wenig Energie kostet und zudem viele Primärrohstoffe wie z. B. Kupfer in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein werden, geht man davon aus, dass das sog. Urban Mining an Bedeutung gewinnen wird.

Häufig gestellte Fragen

Eine Wärmebildkamera und das geschulte Auge des Kranführers erkennen mögliche Brandherde im Bunker sofort, sodass umgehend Brandschutzmaßnahmen ergriffen werden können.
Die thermische Abfallbehandlung reduziert das Abfallvolumen um bis zu 90 % und macht gleichzeitig die im Müll enthaltene Energie nutzbar.
Der R1-Verwerterstatus nach der EU-Abfallrahmenrichtlinie bestätigt, dass das MHKW Bamberg die hohen Anforderungen an die Energieeffizienz von Abfallverbrennungsanlagen erfüllt, die regelmäßig überprüft werden.
Aus einer Tonne Abfall bleiben rund 250 kg schadstoffarme Schlacke übrig. Nach der Metallselektion wird sie so aufbereitet, dass sie als Füll- und Abdichtmaterial im Bergbau oder im Straßen- und Deponiebau verwendet werden kann.
Pro 1.000 kg Müll gewinnen wir rund 19 kg Eisen sowie weitere Metalle wie Kupfer und Aluminium, die als wertvolle Sekundärrohstoffe wiederverwertet werden.

Das sagen unsere Besucher

Kontakt

Wir sind Ihr Ansprechpartner für Entsorgung, Energiegewinnung und alle Fragen rund um das MHKW Bamberg.